Die Vorstellung einer barrierearmen oder gar -freien Veranstaltung ist illusorisch, da Ausschlüsse über die verschiedensten Wege produziert werden. Auch das Queerfeministische Sommerfest bildet dabei leider keine Ausnahme.

Zu den Hard Facts:
Die Baracke ist ebenerdig und mit dem Rollstuhl zugänglich. Es gibt einen rollstuhlgerechten Toilettenraum, der mit einem Euroschlüssel geöffnet werden kann. Auch der Getränketresen ist an einer Seite offen.
Die Bühne ist allerdings nicht mit dem Rollstuhl befahrbar und wir werden versuchen darauf zu achten, dass es wenigstens vor der Bühne/dem Tresen genug Platz und Sitzgelegenheiten gibt. Eine Übersetzungen oder Gebärdensprache wird es an dem Tag nicht geben. Die Seminarräume im Politikinstitut sind mit dem Rollstuhl zugänglich.

Wir haben Bock auf eine schöne Party, aber keinen Bock darauf, dass Leute im Rollstuhl „übersehen“ oder nicht durchgelassen werden. Gebt aufeinander acht!
Wir wollen einen Raum, frei von übergriffigem Verhalten/Handeln, rassistischer Diskriminierung oder Diskriminierung aufgrund von Behinderung/Ge­schlecht/(se­xu­el­ler) Iden­ti­tät/Aussehen etc.. Auch gut gemeinte Ratschläge, nach denen nicht gefragt wurde/distanzlose Fragen etc. fallen in diese Kategorie.
Wenn du be­läs­tigt wirst oder mit­be­kommst, wie an­de­re be­läs­tigt wer­den, greif ein oder sag Leu­ten vom Awarenessteam Be­scheid.